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C# – Webcams benutzen
Heute möchte ich euch zeigen, wie man mit minimalem Aufwand und wenigen Zeilen C#-Code Webcams ansteuern/nutzen kann.
Es gibt zwar schon einiges an Material zu diesem Thema, jedoch sind die meisten der Beiträge ziemlich lang und kompliziert oder verwenden WIA Scripting welches in der häufig vorgestellten Form nur auf Windows XP richtig rund läuft.
Meine Lösung basiert auf dem AForge.NET Framework. Benötigt werden die beiden folgenden Dlls.
- AForge.Video.dll
- AForge.Video.DirectShow.dll
Diese findet ihr im jeweils aktuellsten “libs only” .zip-Archiv auf der AForge Downloadseite.
Designer
Wenn ihr euch die Dlls besorgt habt, kann es auch schon losgehen. Zuerst erstellt ihr ein neues WinForms-Projekt im Visual Studio und fügt bei den Verweisen die beiden AForge Dlls hinzu. (Rechtsklick auf “Verweise” >> “Verweis hinzufügen” und dann im “Durchsuchen”-Tab die Dlls auswählen.)
Nun fügen wir unserem Form noch eine PictureBox hinzu und konfigurieren diese im “Eigenschaften”-Fenster des VS wie folgt. (Eigenschaft >> Wert)
- (Name) >> pictureBoxVideo
- BackgroundImageLayout >> Zoom
- Dock >> Fill
Nun legen wir noch zwei Methoden für das FormClosed- und das Load-Event unseres Forms an.
Das war’s auch schon, was wir im Designer zu verrichten hatten. Nun fehlt nur noch der Code. Das dieser ziemlich kurz ist, bauen ich ihn hier im Blog nicht Schritt für Schritt auf, sondern poste ihn, gut kommentiert, im ganzen.
Code
using System;
using System.Collections.Generic;
using System.ComponentModel;
using System.Data;
using System.Drawing;
using System.Linq;
using System.Text;
using System.Windows.Forms;
//Einbinden der AForge Librarys
using AForge.Video;
using AForge.Video.DirectShow;
namespace aforgeWebcam
{
public partial class Form1 : Form
{
public Form1()
{
InitializeComponent();
}
//Unser Webcam Objekt
VideoCaptureDevice videoSource;
private void Form1_Load(object sender, EventArgs e)
{
//Auflistung aller Webcam/Videogeräte
FilterInfoCollection videosources = new FilterInfoCollection(FilterCategory.VideoInputDevice);
//Überprüfen, ob mindestens eine Webcam gefunden wurde
if (videosources != null)
{
//Die erste Webcam an unser Webcam Objekt binden
videoSource = new VideoCaptureDevice(videosources[0].MonikerString);
try
{
//Überprüfen ob die Webcam Technische-Eigenschaften mitliefert
if (videoSource.VideoCapabilities.Length > 0)
{
string highestSolution = "0;0";
//Das Profil mit der höchsten Auflösung suchen
for (int i = 0; i < videoSource.VideoCapabilities.Length; i++)
{
if (videoSource.VideoCapabilities[i].FrameSize.Width > Convert.ToInt32(highestSolution.Split(';')[0]))
highestSolution = videoSource.VideoCapabilities[i].FrameSize.Width.ToString() + ";" + i.ToString();
}
//Dem Webcam Objekt die höchstmögliche Auflösung übergeben
videoSource.DesiredFrameSize = videoSource.VideoCapabilities[Convert.ToInt32(highestSolution.Split(';')[1])].FrameSize;
}
}
catch { }
//Dem Webcam Objekt den NewFrame Eventhandler zuweisen.
//Dieser schlägt bei jedem eingehenden Bild der Webcam an
videoSource.NewFrame += new AForge.Video.NewFrameEventHandler(videoSource_NewFrame);
//Die Webcam aktivieren
videoSource.Start();
}
}
void videoSource_NewFrame(object sender, AForge.Video.NewFrameEventArgs eventArgs)
{
//Jedes ankommende Bild von der Webcam der Picturebox zuweisen
pictureBoxVideo.BackgroundImage = (Bitmap)eventArgs.Frame.Clone();
}
private void Form1_FormClosed(object sender, FormClosedEventArgs e)
{
//Webcam beim Schließen des Programms wieder freigeben
if (videoSource != null && videoSource.IsRunning)
{
videoSource.SignalToStop();
videoSource = null;
}
}
}
}
Das war’s auch schon. Abschließend könnt ihr das Demo-Projekt auch hier downloaden. Solltet ihr noch Fragen, Kritik oder Verbesserungsvorschläge haben, dann schreibt mir einfach einen Kommentar.
Viele Grüße,
Raffi
Mp3’s schneiden, kürzen, ein- und ausblenden
Neulich war es mal wieder so weit. Seit Monaten habe ich mal wieder ein wenig Online-Radio mitgeschnitten. Doch Werbung, Jingles und die Anmoderation höre ich dann doch eher ungern mit. Aber wie ging das noch mal mit dem zurecht schnippeln von Mp3’s?
Da ich die Software, die ich früher immer dafür genutzt habe (Nero Wave Editor) nicht mehr besitze finde, musste Abhilfe her. Und siehe da, nach ein wenig Googeln bin ich auf eine kleine, aber sehr nützliche Freeware namens mp3DirectCut gestoßen, die alle meine Wünsche erfüllt.
Um euch den Einstieg zu erleichtern, habe ich für euch mal eine kurze Einführung verfasst. Diese stellt zwar längst nicht den vollen Umfang von mp3DirectCut dar, sollte aber genügen, um euch zu zeigen, wie ihr die ein oder andere Mp3-Datei auf die schnelle zuschneiden könnt.
Bevor es losgeht braucht ihr natürlich noch die Software. Downloaden könnt ihr sie zum Beispiel auf Chip.de (zum Download) oder ihr werft einen kurzen Blick in das Orakel.
Download abgeschlossen? Dann kann es ja losgehen. Nach dem Start der Software bietet sich euch folgender Anblick.
(Grafik zum Vergrößern bitte anklicken)
Datei öffnen
Um nun mit der Bearbeitung zu beginnen, müsst ihr eure Datei zuerst öffnen. Klick hierzu in den oberen Menüleiste auf “Datei”, danach auf “Öffnen…” und wählt in dem Dialog eure Datei aus.
Arbeitsfläche einrichten
(Grafik zum Vergrößern bitte anklicken)
Für eine übersichtlichere Arbeitsoberfläche solltet ihr noch den Punkt “Große Zeitanzeige” im “Optionen”-Menüpunkt auswählen.
Markieren, Schneiden, Teilen
Nun könnt ihr mit der Bearbeitung loslegen. Die gelbe Markierung (1) zeigt an, wo ihr euch in der Datei befindet. Die große Gelbe Zeitanzeige gibt den dazugehören Zeitwert an.
(Grafik zum Vergrößern bitte anklicken)
Die hellblaue Fläche (2) zeigt den aktuell markierten Bereich an. Um einen Bereich zu markieren haltet ihr die linke Maustaste gedrückt und zieht den Mauszeiger über den Bereich, den ihr markieren wollt. Um den markierten Bereich zu entfernen drückt die Entf-Taste, oder auf den “Schnitt”-Button. (3)
Wenn ihr eure Mp3-Datei nur teilen wollt. So geht ihr ähnlich, wie beim Markieren vor, bloß dass ihr nur einmal kurz die linke Maustaste an der Schnittstelle drückt, anstatt einen größeren Bereich durch ziehen des Mauszeiger zu markieren.
Habt ihr die Schnittmarkierung gesetzt, so könnt ihr eure Datei durch einen Klick auf den “Schnitt”-Button zerteilen.
Speichern
Zum Speichern stehen euch drei Möglichkeiten zur Verfügung, welche alle über das “Datei”-Menü in der oberen Menüleiste erreichbar sind.
So sind folgende Varianten möglich:
- “Ganzes Audio speichern…”
- Hier wird der ganze Song, so wie ihr ihn zurechtgeschnitten habt gespeichert.
- “Markierung speichern…”
- In diesem Fall wird nur der von euch markierte Teil (siehe vorherigen Abschnitt; Grafik > Markierung 2) gespeichert.
- “Geteilt speichern…”
- Hier werden alle eure Schnittblöcke, als einzelne Mp3-Dateien abgespeichert.
Tipp: Lautstärke ein- und ausblenden
Mit ein paar Handgriffen ist es auch möglich den geöffneten Song ein- bzw. auszublenden. Im folgenden Beispiel zeige ich kurz, wie man die Lautstärke zum Ende der Datei hin ausblendet. Hierfür setzt ihr einfach eine Schnittmarke an der Stelle, ab der ausgeblendet werden soll (1) und eine Schnittmarke an das Ende der Datei (2).
Wie euch vielleicht schon aufgefallen ist, befinden sich auf den Schnittmarken kleine graue Kästchen, neben denen eine Zahl steht. Diese geben die relative Lautstärke an.
Um unseren Song nun auszublenden, greifen wir das graue Kästchen auf der Schnittmarke am Ende unseres Songs und ziehen es ganz nach unten.
Und siehe da – die Lautstärke wird immer leiser. Für ein Einblenden der Laustärke ist der umgekehrte Vorgang am Anfang des Songs nötig.
Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen unter euch mit dieser Anleitung ein wenig Helfen. Solltet ihr Fragen haben oder eine andere Software nutzen, dann schreibt mir einfach einen Kommentar.
Viele Grüße,
Raffi
Netzfundstück: Amsterdam Acoustics
Ich bin vorhin mal wieder über ein herrliches Projekt im Netz gestoßen, welches ich euch nicht vorenthalten möchte. Das Ganze nennt sich Amsterdam Acoustics und ist eine Art Video-Blog.
In regelmäßigen Abständen werden dort exklusiv für das Projekt eingespielte Live-Auftritte diverser Künstler veröffentlicht. Mit dabei waren unter anderen auch schon die “Eagles of Death Metal”, “John Watts" und “Absynthe Minded”.
Der Clou an der ganzen Geschichte, wie der Name schon vermuten lässt, ist die Tatsache, dass alle Songs vor der wunderschönen Kulisse Amsterdams eingespielt wurden.
Wer also Lust auf ein paar schicke Musikclips hat, sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen. Abschließend gibt’s dann noch schnell eine kleine Kostprobe…
Viele Grüße,
Raffi
Pixlr – Online Bilder bearbeiten
Der ein oder andere von euch stand bestimmt schon ein mal vor dem selben Problem, wie ich heute. Man ist Unterwegs, sei es bei Freunden, auf Arbeit, in der Schule oder der Uni, und möchte schnell ein Bild bearbeiten, hat aber kein Grafikprogramm zur Hand. (Das Windows eigene Paint nenne ich jetzt mal lieber nicht, sonst werd’ ich nachher wieder von gewissen Leuten geschlagen.
)
Aber was nun? Beim verzweifelten Googlen, heute morgen in der Schule, stieß ich dann auf Pixlr welcher die Lösung meines Problems war. Pixlr ist ein kostenloser Online-Bildeditor. Nicht ein mal eine Registrierung ist nötig, um in den Genuss der flashbasierten Anwendung zu kommen.
Sicherlich kann Pixlr nicht mit etablierten Desktopanwendungen, wie zum Beispiel Adobe Photoshop oder Gimp mithalten, was auch irgendwo verständlich erscheint, wenn man beachtet, dass Pixlr lediglich eine Anwendung ist, die im Webbrowser läuft. Die Oberfläche Pixlrs erinnert dennoch an die Oberfläche Photoshops und ist für eingefleischte PS’ler somit leicht zu nutzen. (Keine Angst – auch als Anfänger kommt man gut mit Pixlr klar.)
Zu den Features von Pixlr zählen unter anderem:
- Markierung per Lasso, Zauberstab, Rechteckmaske
- Pinsel-, Stift-, Farbverlaufs-, Fülleimer- und Farbtauschwerkzeug
- Diverse Wisch- und Schmierwerkzeuge
- Verzerrung, Streckung, Rote-Augen-Entfernung und Größenanpassung von Bildern
- Pipette und Lupe
- Textwerkzeuge
- Arbeiten mit Layer/Ebenen
- Shortcut-Unterstützung
- u.v.m.
Die Fähigkeiten des windowseigenen Paint übersteigt Pixlr somit bei weitem und dient meiner Meinung nach als super Abhilfe, wenn man unterwegs bzw. an fremden PCs ist und schnell mal ein, zwei Bilder (nach-)bearbeiten will.
Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Pixlr oder ähnlichen Webanwendungen gesammelt?
Viele Grüße,
Raffi
Neues vom MySpace Loader
Kostenlose Pro Version, Community und Résumé
Seit ein paar Tagen gibt es ja nun wieder eine funktionsfähige Version des MySpace Loaders. Und auch, wenn dieser keine 3 Wochen im Netz ist, so hat sich doch schon einiges getan, über das ich mich freue. Doch alles der Reihe nach…
Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass es nun auch eine Möglichkeit gibt, die etwas leistungsfähigere Pro Version des MySpace Loaders kostenlos zu erhalten. Bisher gab es diese nur als Dankeschön, für diejenigen, die mir für die Arbeit eine kleine Spende haben zukommen lassen.
Da ich ja aber auch noch Schüler bin und weiß, dass man nicht immer “flüssig” ist, habe ich ein kleines Spiel erstellt. Wer seine Unterstützung nicht auf finanzielle Art und Weise zeigen möchte, kann dies nun auch durch Promotion für den MySpace Loader tun und dadurch seine persönliche Pro Version des Loaders erhalten.
Weitere Informationen dazu gibt es auf der entsprechenden Aktionsseite.
Update auf Version 1.1
Zum Zweiten war ich schon gezwungen ein kleines Update herauszubringen. Womit wir nun bei Version 1.1 angelangt wären. (Falls es den ein oder anderen beruhigt, es handelte sich um keinen sicherheitsrelevanten Fehler und nein, ich habe keine Daten von euch gesammelt oder verloren. Ich heiße ja schließlich nicht …
Das Update war bedingt durch eine Änderung an einem der MySpace Webservices und einen dadurch entstehenden Parsingfehler in meinem Programm.)
Die Beziehung zu Facebook
Das Dritte worauf ich noch aufmerksam machen möchte, ist die eigens für den MySpace Loader eingerichtete Facebook Seite. Wenn ihr also schon Gefallen an meinem kleinen Programm gefunden habt, oder es nach diesem Artikel tut, so würde ich mich freuen, wenn ihr der Facebook-Seite beitretet. (Ist nur ein kurzer Klick auf den kleinen “Like”-Button.)
Vorerst keine Version für MacOS
Da ich seit Veröffentlichung des Programms nun schon mehrmals über diverse Wege gefragt wurde, ob es auch eine Version für Mac gebe, möchte ich hierzu nun Stellung nehmen.
Da mir leider kein Weg bekannt ist, unter Windows, Applikationen für Mac zu entwickeln und vernünftig zu testen und ich keinerlei Mac Produkte besitze, wird es vorerst auch keine Mac Version geben. Sollte mir jemand jedoch im Zuge seiner Großzügigkeit einen Mac zukommen lassen, so werde ich mich selbstredend an einer Mac Version versuchen.
Und zu guter letzt möchte ich mich einfach schon mal bei allen Seiten und Portalen bedanken, die den Loader in kürzester Zeit in ihre Downloadbase aufgenommen haben.
Das war’s dann auch schon wieder von mir. Solltet ihr Fragen, Anregungen oder Kritik haben, bin ich dafür, wie immer, offen! Schüttet euer Herz einfach in der Kommentarbox unter dem Artikel aus.
Viele Grüße,
Raffi
p.s.:
Den MySpace Loader findet ihr mittlerweile auch auf:
cnet | download.com | Chip Download | ZDnet | Brothersoft | Kioskea.net | top-download.de | freeware-base.de | windows7download.com | top4download.com | bestfreewaredownload.com
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